Ausstellung „Living Histories“ in Abchasien eröffnet

12.11.2014

Am Donnerstag, dem 23.Oktober wurde in Suchum/i, Abchasien die erste „Living Histories“ Ausstellung eröffnet. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit „World without Violence“  organisiert. In der Ausstellung werden individuelle Erinnerungen an Krieg und die Rückkehr zu Frieden in Abchasien, Georgien, Nagorny Karabakh und Südossetien  gezeigt. Sie ist das Resultat unserer Arbeit zu Fragen von Geschichte und Erinnerung im Rahmen des Projektes „Vom Trialog zum Nachhaltigen Dialog“, das vom Auswärtigen Amt gefördert wird.

In ihrer Rede zur Ausstellungseröffnung betonte die Vize-Sprecherin des abchasischen Parlaments Emma Gamisonia, in Abchasien bestehe ein großer Bedarf, sich mit Fragen zu Geschichte und Erinnerung zu befassen. Die Ausstellung wird derzeit v.a. von Schüler- und Studentengruppen besucht. Bis Ende 2014 wird sie in verschiedenen Regionen Abchasiens, sowie in Georgien und Südossetien gezeigt. 

Fernsehbericht über die Ausstellungseröffnung (abchasisches Fernsehen, 23.10. 2014, Russisch)>