Gastvorträge zum Thema „geerbte Erinnerungen“ in Dhaka und Kolkata

07.09.2015

Unter dem Titel „Meiner Eltern Welt“ startete das Goethe Institut Ende August ein Austausch-Projekt zur Teilung Bengalens (1947). Drei Generationen später gilt es, die Erinnerungen bzw. Vorstellungen v.a. junger Leute aus Indien und Bangladesch zusammenzuführen.  

Auf den Konferenzen zum Projektstart in Dhaka und Kolkata hielt Andrea Zemskov-Züge von der Berghof Foundation den Eröffnungsvortrag, in dem sie verschiedene Konzepte vorstellte, wie Erinnerungen von Generation zu Generation weitergegeben werden. Unter dem Titel „ Geerbte Erinnerungen – Last oder Schatz?“  schilderte sie auch praktische Beispiele aus ihrer Arbeit für das Kaukasus Programm. Einen inhaltlichen  Schwerpunkt des Vortrags bildeten Erinnerungspraktiken, die die Organisation „Mütter Abchasiens“ entwickelt hat.

Gemeinsam mit dem bekannten Journalisten Nazes Afroz führte Andrea Zemskov-Züge, im Anschluss an die Konferenz, einen Interview-Workshop durch. Ziel des Projektes ist die Einrichtung eines Webarchivs, das die „ererbten“ Erinnerungen der dritten Generation an die Teilung Bengalens gemeinsam darstellt.

Weitere Informationen:

Deutsche Botschaft (Bangladesch) auf  Facebook

Goethe Institut , Dhaka (Bangladesch) > 

Goethe Institut, Kolkata (Indien) >