Humanitäre Hilfe von Diaspora-Organisationen

04.08.2015

Die Beiträge von Diaspora-Gemeinschaften zur Entwicklungshilfe in ihren Ursprungsländern sind Akteuren der internationalen Entwicklungszusammenarbeit bekannt und werden gewürdigt. Nun untersucht das DEMAC-Projekt, welche Rolle und Funktion Diaspora-Gemeinschaften in der humanitären Hilfe einnehmen und wie sich der Dialog zwischen Diaspora-Organisationen und dem konventionellen humanitären System und die Koordinierung ausweiten lassen.

In einem Konsortium mit der Abteilung für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO), dem Danish Refugee Council und der African Foundation for Development untersucht die Berghof Foundation Interventionen von Diaspora-Communities als Anbieter humanitärer Hilfe aus Somalia, Sierra Leone und Syrien.

Im Rahmen des 17 Monate laufenden DEMAC-Projekts werden Studien erhoben, Seminare mit Diaspora-Organisationen und Akteuren des konventionellen humanitären Systems durchgeführt sowie Empfehlungen zur Verbesserung der operativen und strategischen Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Diaspora und herkömmliche Akteure erarbeitet, die in internationale humanitäre Foren eingespeist werden.

Die Berghof Foundation unterstützt in diesem Projekt insbesondere syrische humanitäre Organisationen in Deutschland und Europa.

Das 'Diaspora Emergency Aid & Coordination' DEMAC-Projekt wird mit Mitteln der Abteilung für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO) unterstützt.

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