Neue Publikation zur politischen Transformation bewaffneter Gruppen

27.04.2016

Das Interesse von Wissenschaft und Politik an Handlungsoptionen für den konstruktiven Umgang mit nicht-staatlichen, bewaffneten Gruppen wächst stetig. Ziel ist es, den negativen Auswirkungen von bewaffnetem Konflikt auf menschliche Sicherheit und internationalen Frieden vorzubeugen oder diese zumindest abzufedern. Vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass Konfliktakteure auch Partner in Staats- und Friedensaufbauprozessen sein können, wenn der Übergang von nicht-staatlichen, bewaffneten Gruppen in legale politische Organisationen adäquat begleitet und unterstützt wird.

Diese neue Studie, die in Zusammenarbeit mit UNDP entwickelt wurde, enthält Empfehlungen für externe Akteure, die diese Übergangsprozesse unterstützen wollen. Das Papier beleuchtet die Faktoren für erfolgreiche Transitionen und erklärt anhand von konkreten Beispielen warum einige Gruppen den Übergang zu gewaltfreier Politik und der Konsolidierung ihres politischen Projekts besser bewältigen als andere. Die Studie unterstreicht die kritische Rolle, die dem UN System in diesen Kontexten zukommt und betont, dass Entwicklungsorganisationen wie UNDP aufgrund ihrer Bandbreite an Expertise und Instrumenten gut aufgestellt sind, solche Transformationsprozesse zu unterstützten.

Die Ergebnisse der Studie basieren auf den von der Berghof Foundation seit 2006 unternommenen Forschungsaktivitäten zu Übergangsprozessen bewaffneter Gruppen,  die durch akademische Fachbeiträge, die Erträge interner UNDP Diskussionen und den Ergebnissen eines drei-tägigen Workshop zur politischen Transformation bewaffneter und verbotener Gruppen im Juni 2014 in Naivasha, Kenia, substantiell ergänzt wurden.

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