Pilotprojekt in Antioquia: Lessons learned in Bogotá diskutiert

06.10.2015

Foto: Isabel Correa; Arbeitsfrühstück mit Botschafter Knieß in Bogotá.

"In der Gestaltung territorialer Friedensordnungen müssen die unterschiedlichsten Erfahrungen und Beispiele zusammenfließen. Dabei müssen wir über Erfolgsbeispiele und Gelerntes hinausgehen. Regionaler Frieden, das bedeutet auch sozialer, politischer und institutioneller Wandel." Dies war eine der Aussagen, mit denen der deutsche Botschafter in Kolumbien Günter Knieß die Veranstaltung in Bogotá eröffnete. Das Arbeitsfrühstück brachte unsere Partner von Preparémonos para la Paz aus Antioquia, weitere departamentale Akteure, wichtige kolumbianische Ministerien sowie bi- und multilaterale Behörden zusammen. Basierend auf der Präsentation der Lessons Learned des Pilotprojekts, wurde in Gruppengesprächen die Wichtigkeit betont, regionale Bedürfnisse und Kapazitäten in den Mittelpunkt von Planung und Entscheidungsfindung zu stellen sowie eine angemessene Größe der Einheiten zu definieren, mit denen man im Bereich territorialer Friedensförderung arbeitet (in unserem Projekt waren die Einheiten Dörfer (veredas)). Ebenso wurde die Wichtigkeit unterstrichen, auf die Sequenzierung von Maßnahmen für Vertrauensbildung und demokratische Kultur mit den vielfach angefragten wirtschaftlichen Maßnahmen (z.B. Infrastruktur und einkommensschaffende Projekte) zu achten. Nicht zuletzt wurde betont, wie wichtig die Arbeit in Allianz mit diversen Akteuren und mit der Unterstützung erfahrener Moderatoren ist.