Studie im Auftrag der OECD zur Förderung inklusiver politischer Vereinbarungen

01.06.2015

Auf dem Workshop der OECD “Legitimate politics: Foster inclusive political settlements and conflict resolution” am 19. Mai 2015 in Paris standen die Ziele zu Friedensschaffung und Staatsaufbau im Umgang mit  fragilen Staaten im Mittelpunkt. Programmdirektorin Veronique Dudouet wurde gebeten, ein Konzeptpapier für eine Studie vorzustellen, die im Auftrag des Bundeministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für das International Network on Conflict and Fragility (INCAF) erstellt wird. Die Studie wird das Rollenverständnis von Geldgebern (d.h. der OECD Mitglieder) untersuchen, die integrative und legitime Prozesse in fragilen und von Konflikten betroffenen Staaten unterstützen. Möglichkeiten und Hindernisse, die ihnen bei ihrer Arbeit begegnen, werden in die Studie ebenso Eingang finden wie eine Analyse der Wahrnehmung ihrer Tätigkeit durch andere Interessengruppen (z.B. Amtskollegen vor Ort, Zivilgesellschaft oder anderen internationalen Organisationen).

Die Berghof Foundation ist, in Zusammenarbeit mit einem Team des Clingendael Instituts, führender Consultant dieser Studie. Fallstudien werden zu Somalia, Afghanistan, Süd Sudan und Timor-Leste im Sommer 2015 erstellt; die abschließende Studie wird im Frühjahr 2016 publiziert.

Diese Gelegenheit ergab sich aus den Informationsveranstaltungen des laufenden (und bald beendeten) Projekts Faktor Inklusion: Politische Vereinbarungen und staatliche Strukturen nach Bürgerkriegen. Auf zugehörige Publikationen kann auf der Webseite des Projekts zugegriffen werden:  www.ips-project.org.