Peace Counts im Kaukasus

Das Trainingsprogramm Peace Counts on Tour stellt Reportagen über Friedensaktivisten aus über 30 Konfliktregionen auf der ganzen Welt vor. Diese internationalen Beispiele wurden Teil der friedenspädagogischen Arbeit der Young-Facilitators-Gruppen. Während des abchasisch-georgisch-südossetischen Workshops im Oktober 2013 wurden Nachwuchskräfte, Multiplikatoren, Lehrerinnen und Lehrer mit dem Konzept bekanntgemacht. Gemeinsames Lernen und die Suche nach Inspirationen aus anderen Konfliktregionen sind seit langem konzeptuelle Elemente in unserer Dialogarbeit. Mit „Peace Counts Goes Caucasus“ wird internationale Expertise zur Grundlage inspirierender Diskussionen über die Natur der Konflikte sowie über Potentiale für Friedensarbeit in Abchasien, Südossetien und Georgien.

Laufzeit

2013 – 2015

Weitere Informationen

Peace Counts on Tour Projekt

Partner

  • World Without Violence NGO, Suchum/i
  • Movement of Abkhaz Mothers for Peace and Development
  • Agency for Social & Economic & Cultural Development, Zchinwal/i
  • Peace Development Center, Tbilisi
  • Young Facilitators Group - Abkhaz Section
  • Young Facilitators Group - Georgian Section
  • Young Facilitators Group - South Ossetian Section

Förderer

  • Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)

Lokale Peace Counts Workshops

Im Juli 2014 begannen zwei Workshopreihen zu Peace Counts in Abchasien und Georgien. Lehrer- und Hochschulpersonal sowie NGO Aktivisten und -aktivistinnen und junge Leute lernen gemeinsam die Arbeit von Friedensmacher/innen aus der ganzen Welt kennen. Anhand der Beispiele von Peace Counts erörtern sie  Möglichkeiten, Frieden wieder herzustellen, zur Deeskalation von Konflikten beizutragen und freiere und gerechtere Gesellschaften zu schaffen. Dabei beziehen sie auch eigene Erfahrungen mit ein.

„Peace Counts on Tour - How to be a Peacebuilder“, Training of Trainers in Jerewan, Armenien

Dieses Peace Counts Training of Trainers bot zivilgesellschaftlichen Akteuren aus Georgien, Abchasien und Südossetien eine Chance ihre Sichtweisen einer friedlichen Zukunft auszutauschen und über ihre eigenen Möglichkeiten zur Friedensstiftung nachzudenken. Das Training behandelte Geschichten von Friedensmachern und -macherinnen aus der ganzen Welt. Während Konflikte in Israel, Palästina, Ruanda oder Nigeria und dortige Friedensbemühungen diskutiert wurden, reflektierten die Teilnehmenden auch ihre eigene Situation und mögliche Lösungen. Das Training fand Ende Oktober 2013 statt und wurde von Anne Romund, Andrea Zemskov-Züge und Oliver Wolleh fazilitiert. Es war Teil des langjährigen Kaukasus-Dialogprozesses der Berghof Foundation. Peace Counts on Tour 2013 wurde vom deutschen Auswärtigen Amt im Rahmen seines Programms zivik gefördert.